Hesse freut sich über hochmodernen Zuwachs!
Vor ein paar Wochen ist eine neue Sortieranlage Protec Innokon (Inh. Helmut Lotze) in Dransfeld eingezogen.
Die Anlage ist inzwischen in vollem Gange. Nun heißt es, Mitarbeitende immer mehr mit dem neuen Sortiersystem vertraut zu machen, um die Anzahl der Teile und somit auch die Produktivität weiter zu steigern.
Wie das funktioniert?
Knapp 300 Schalen warten darauf, mit einem Bewohnerwäsche- oder Berufskleidungsteil bestückt zu werden. Gescannt wird an maximal 3 Eingabeplätzen. Sobald eine Schale mit einem Kleidungsstück die Lichtschranke passiert, werden sie „verheiratet“. Ihre gemeinsame Reise geht durch die kurvenreiche Sortieranlage, bis das gewünschte Ziel erreicht ist – eine von etwa 200 Boxen. Hier endet der gemeinsame Weg, da sich das Körbchen öffnet und das Wäschestück in der großen Box ablegt, um weiterzuziehen. Es ist bereit für den nächsten Transport. Und in der Box wartet das Wäschestück, bis die Schale wieder kommt und das nächste Teil des Bewohners oder Trägers dort ablegt.
Die Anlage weiß also beim Eingangsscan, wessen Kleidungsstück nun in besagtem Schälchen liegt. Ist in einer der vielen Boxen bereits ein Teil dieser Person, wird das Schälchen genau zu dieser Box befördert, um auch dieses Kleidungsstück dort dazuzulegen. Ist es hingegen das erste Teil einer Person, wird eine leere Box angefahren.
Sobald ein Lot vollständig eingescannt wurde, geht es an die Ausförderung. Hier werden alle Boxen des Kunden an 2 gegenüberliegenden Arbeitsplätzen nacheinander ausgefördert. Die Kleidungsstücke werden für den Versand fertiggemacht, während die Box zurück in die Anlage geht. Es muss also nicht mehr händisch sortiert werden. Gibt es besonders viele Teile einer Person, wird eine zweite Kiste belegt. Diese werden von der Anlage als zusammengehörend erkannt, nacheinander ausgefördert und der Mitarbeiter sieht diese Info am Display.
Damit das Ganze auch wirklich reibungslos funktioniert, gibt es auch eine Person, die für die Containerlogistik verantwortlich ist. So kann ein Team von 4 bis 5 Personen 1-2 Kunden – je nach Größe – äußerst effizient bearbeiten.
